Privathaftpflichtversicherung


Die private Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Denn wenn Sie versehentlich oder aus Fahrlässigkeit einem anderen einen Schaden zufügen, haften Sie laut Bürgerlichem Gesetzbuch mit ihrem gesamten heutigen und zukünftigen Vermögen.

Dazu zählen Haus- und Grundbesitz, Bankguthaben, Lohn/Gehalt, sonstige Einkünfte und sogar eine spätere Erbschaft kann herangezogen werden.

Für Schadenersatzforderungen gibt es keine Obergrenze!


erwerbslose Angestellte


Schon eine kleine Unachtsamkeit beim Fahrradfahren, eine weggeworfene Bananenschale oder eine Zigarettenkippe kann Schäden in großer Höhe verursachen.

Wer hat nicht schon einmal in Eile trotz roter Ampel die Strasse überquert, um den Bus noch zu erreichen. Stellen Sie sich vor, der Fahrer eines PKW versucht Ihnen auszuweichen und es kommt zu einem folgenschweren Unfall.

Wer übernimmt die Kosten, die nun entstehen? Schwerverletzte, Schmerzensgeld, Regressforderungen der Krankenkassen, Sachschaden. So können sich schnell Schäden in Millionenhöhe aufbauen.

Könnten Sie das bezahlen?

Genau deshalb ist eine Privathaftpflichtversicherung unverzichtbar. Sie schützt Sie auch vor Schadenersatzansprüchen Dritter. Sozusagen als kleine Rechtschutzversicherung.

Auszüge Gesetzestexte BGB im Original:

BGB § 823 (Schadenersatzpflicht)
Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet.

Und wenn Sie dazu noch Tierhalter sind (z.B. als Halter eines Hundes)
BGB § 833 (Haftung des Tierhalters)
Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstandenen Schaden zu ersetzen.